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Die Csárdásfürstin

Operette in drei Akten von Emmerich Kálmán - Eine Aufführung des Pfalztheaters Kaiserslautern. Inszenierung: Stefan Tilch, Bühne und Kostüme: Charles Cusick Smith & Philip Ronald Daniels; Chor: Johannes Köhler

09.05.2017
20:00 Uhr bis 22:00 Uhr
10.00 €
bis 20.00 € und Ermäßigungen
Friedrichstraße 1
67433 Neustadt an der Weinstraße
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Telefon: 06321 855-404
Fax: 06321 855491
kultur@stadt-nw.de
www.neustadt.eu
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Meisterwerk der „silbernen Operette“ mit Csárdás-Sentiment
und temperamentvollen Revue-Nummern!

Sylva Varescu, Star des Budapester Orpheums, gibt ihre Abschiedsvorstellung, bevor sie auf Tournee nach Amerika geht. Vergeblich versucht sie, ihre Liebe zu Edwin Ronald zu verdrängen, einem sie bewundernden Adeligen,
der sie nicht verlieren will und ihr vor allen Zuschauern ein Heiratsversprechen macht. Aber seine Eltern haben für ihn eine standesgemäße, aristokratische Verbindung im Blick: mit der Gräfin Stasi, einer Kinderfreundschaft Edwins.
Nach vielen romantischen und dramatischen Verwicklungen, die in einer überraschenden Enthüllung über die Vergangenheit von Edwins Mutter gipfeln, kann aus Sylva und Edwin doch noch ein glückliches Paar werden.

Mit der gefeierten Uraufführung von „Die Csárdásfürstin“ am 13. November 1915 in Wien gelang Emmerich Kálmán der endgültige Durchbruch in die erste Reihe der Operettenkomponisten. Musikalisch ist „Die Csárdásfürstin“ ungewöhnlich reich und lebt vom charakteristischen ungarischen Sentiment des Csárdás, vom Kolorit des Wiener Walzers genauso wie von temperamentvollen Revuenummern. Eigentlich jede Gesangsnummer ist zu einem Evergreen geworden, man denke nur an „Machen wir’s den Schwalben nach“, „Tausend kleine Englein singen“, „Ja, so ein Teufelsweib“ oder die Märsche „Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht“ und „Die Mädis vom Chantant“.
In die Operettenseligkeit des Csárdás und des schweren Tokaiers mischt sich die spürbare Melancholie, dass das Zeitalter der k.u.k.-Operettenwelt seinem Ende zuläuft.
Zweifellos ist „Die Csárdásfürstin“ ein herausragendes Meisterwerk der so genannten „silbernen“ Epoche der Operette zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

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