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Haardter Schlössel

Das Haardter Schlössel, die "Villa Clemm", wurde 1876 unmittelbar bei der alten Burg Winzingen erbaut. Die Bauarbeiten dauerten bis ins Jahr 1893, als anstelle des runden Zwingertürmchens der runde Pavillon errichtet und die Terrasse vor der Kapellen-Apsis angelegt wurden.
Das Haardter Schlössel befindet sich im Privatbesitz. Bei schönem Wetter hat man von dort oben einen wunderschönen Blick weit über Neustadt hinaus. Der Park des Haardter Schlössel ist öffentlich zugänglich.

Von der vermutlich ab 1100 erbauten Burg (mit Aus- und Umbauten bis ins 17. Jh.) sind nur noch spärliche Reste erhalten. Die Nordseite umgibt halbkreisförmig eine fast drei Meter dicke Ringmauer, die in ihrem westlichen Teil (vom Hof aus nicht sichtbar) von vier gewaltigen bis zu fünf Meter breiten Strebepfeilern gestützt wird.

An der Ostseite bietet die Terrasse einen herrlichen Blick über die Rheinebene. Er reicht vom Odenwald mit dem Melibokus (links) über den Königstuhl bei Heidelberg (geradeaus) bis zur Hornisgrinde im Nordschwarzwald (rechts). An der Mauer des inneren Zwingers ist ein Portal im Renaissancestil erhalten. Über seinem Eingang sind als Schmuck zwei Wappen angebracht, das des Pfalzgrafen Johann Casimir (er besaß die Burg seit 1576) und seiner Ehefrau Elisabeth von Sachsen. Durch das schmiedeeiserne (verschlossene) Tor hindurch erblickt man ein ehemaliges Kelterhaus, heute "Casimir-Burgsaal" genannt, mit einer Terrasse darüber (19. Jh.). Das zinnenbewehrte Gebäude steht an der Stelle, an der sich ursprünglich der Palas, das Herrenhaus der Burg, erhob. Unter ihm ist ein 24 Meter langer Weinkeller mit einem tonnenförmigen Gewölbe erhalten.

Besonders interessant und eindrucksvoll sind die Reste der aus gelbem Sandstein gebauten Burgkapelle St. Nikolaus. Sie wurde vermutlich von Werkleuten der Speyerer Dombauhütte nach dem Ende der Arbeiten am Speyerer Dom (nach etwa 1100) erstellt. Von ihr steht noch die östliche und südliche Umfassungswand mit der halbkreisförmigen, von vier je fünf Meter hohen Halbsäulen umgebenen Apsis (Abschluss des Chorraumes). Der Aussichtspavillon an der Südostecke des Burgbereiches wurde 1893 anstelle eines zweigeschossigen Mauertürmchens errichtet.